Namibia ist ein Küstenstaat im südlichen Afrika. Aufgrund seiner landschaftlichen und kulturellen Vorzüge ist er ein beliebtes Ziel für Reisende aus verschiedenen Ländern und Reisen jeglicher Art.

Die Größe des Landes, seine vielfältigen Landschaftsformen und sein Tierreichtum machen das Land Namibia für Touristen und Afrikaliebhaber interessant. Der Name des Staates leitet sich von der Wüste Namib ab. Aus politischen Gründen hat wurde 1990 die englische Sprache als Landessprache eingeführt. Viele Namibier, insbesondere im Norden des Landes, beherrschen die Sprache jedoch nicht. Neben Englisch werden in Namibia Bantu- und Khoisan-Sprachen, Afrikaans und häufig auch Deutsch gesprochen. Deutsche Touristen empfinden es meist entweder als angenehm in Namibia auch in Deutsch verstanden zu werden und kommunizieren zu können oder als unangenehm aufgrund der kolonialen Geschichte. Zudem führt Namibia als einziger afrikanischer Staat eine deutsche Tageszeitung. Neben Südafrikanern machen Deutsche einen großen Anteil der jährlichen Touristen aus.

Interessierte, die nach Namibia reisen möchten, haben einige Aspekte zu beachten. Für die Einreise braucht der Reisende ein Visum. Je nach Grund der Reise ein Touristen- oder Arbeitsvisum. Deutsche können jedoch auch zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr ohne Visum einreisen. Pflicht ist es für alle Reisenden älter als 1 Jahr, bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet eine gültige Impfung gegen Gelbfieber zu haben. Für Reisende, die aus Deutschland einreisen, ist das nicht erforderlich. Weiterhin empfehlen sich einige Impfungen vor dem Reiseantritt durchführen zu lassen, da die hygienische Lage des Landes einige Infektionen hervorrufen kann. Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern besteht in Namibia kein allgemeines Malaria-Risiko. In bestimmten Gebieten ist das Risiko jedoch ganzjährig hoch und Reisende in diesen Regionen müssen sich um Vorsorge gegen Mosquitos beziehungsweise Malaria kümmern. Dafür sind allerdings die AIDS-Krankheit und der HI-Virus ein großes Problem in Namibia. Ein großer Teil der Bevölkerung ist infiziert und Reisende müssen sich in bestimmten Situationen vor Ansteckung schützen. Ein weiteres Problem sind die Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene-Verhältnisse. Bei Vorsicht in diesem Bereich lassen sich jedoch viele Durchfallerkrankungen vermeiden. Europäer und speziell hellhäutige Touristen müssen sich vor der in Namibia sehr hohen UV-Strahlung durch Sonnencremes, bedeckende Kleidung und einem Hut schützen. Insgesamt wird meist von entsprechenden Ämtern empfohlen, eine Auslandskranken- und Reiserückholversicherung abzuschließen und eine geeignete Reiseapotheke mit sich zu führen.

Neben den landschaftlichen Vorzügen des Landes ziehen die kulturellen Eigenschaften des Landes Touristen an. Noch oft findet man in Gebäuden, Festen und Lebensformen Überreste der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia. Geschichtsinteressierte und Deutsche im Allgemeinen sind häufig interessiert diese geschichtlichen Folgen zu entdecken. Bekannt ist Namibia zudem durch Safari-Touren und das sehr häufige Veranstalten von Barbecues.

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